Wintercamp 2018

Nachdem es eine ziemliche Zitterpartie gewesen ist, ob unser Wintercamp Anfang Februar stattfinden kann, sind wir sehr froh, dass es in Heiterwang noch genügend Schnee gab. Schon drei Wochen vor dem Wintercamp habe ich den Wetterbericht täglich verfolgt und der Schnee ist immer weiter geschmolzen. Als wir aber in Österreich angekommen sind, hatten wir aber fast einen halben Meter Schnee.

Nach der Ankunft haben wir zuerst unsere Schlafjurte aufgestellt. Wir haben uns dabei mit den Göppinger Rangern zusammengetan und eine Jurte wurde mit einer Heizung ausgestattet. Über die Vor- und Nachteile einer Heizung lässt sich lange streiten, aber wärmer wird es mit einer Heizung auf jeden Fall. Das liegt zum einen an der Wärme des Feuers, zum anderen aber auch daran, dass der gesamte Schnee herausgeschaufelt werden muss eine lokale Schneeschmelze zu verhindern 🙂

Am Samstag wurde unterschiedliches Programm angeboten: Rodeln, was übrigens richtig genial ist, Schneeschuhwandern (ist auch sehr gut), Schlittschuh fahren, Iglu bauen, Sauna, Kanibalenbad,…

Beeindruckt hat mich vor allem eine Andacht von Dennis aus Kirchheim. Wir haben einen Gott, der unglaublich kreativ ist. Jede Schneeflocke unterscheidet sich von den anderen. Gott macht die Schneeflocken nicht alle gleich um die Produktion möglichst effektiv zu haben. Nein, jede Schneeflocke ist ein Unikat. Und wenn schon der Schnee so wunderbar ist, wie viel wertvoller bin dann ich? Die Berge bringen mich immer wieder zum Staunen und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung mit meinen Freunden, den Denkendorfer Rangern, machen konnte.

Wie immer sprechen auch die Bilder für sich. Hier ist deshalb eine kleine Auswahl. Danke an Amely-Sarah und Valentin fürs Teilen. Außerdem ist noch das Video von unseren malaysischen Freunden verlinkt.